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Camping Seeblick an der Listertalsperre
 Nach langer, langer Zeit - genau genommen nach 38 Jahren - kehrte ich zu einem Campingplatz zurück, auf dem ich einen meiner ersten Campingurlaub verbracht habe. Damals brachte uns (also meine Mutter, meinen Bruder und mich) unser Opa hin, baute das Zelt auf und holte uns drei Wochen später wieder ab. Und so einfach dieser Urlaub war, er ist nach wie vor einer der schönsten meiner Erinnerung. Und so mag auch ein wenig Nostalgie mitschwingen, wenn ich nun über diesen Campingplatz schreiben - ich hoffe, ihr verzeiht mir dies ;-) Nun, die Hitze des letzten Ferienwochenendes trieb uns förmlich an, die Nähe eines Sees zu suchen. Gar nicht so einfach, denn die meisten Campingplätze waren just an diesem Wochenende ausgebucht. So telefonierte und tippte ich mich durchs Internet, fand schließlich besagten Platz meiner Kindheit und hatte Glück - der Campingplatz Seeblick an der Lister hatte noch ein Plätzchen für uns frei.  !!!UPDATE 29.07.2021:Leider werden seit dem Jahr 2021 nur noch Dauercampingplätze auf dem Campingplatz Seeblick angeboten. Touristische Plätze gibt es dort nun nicht mehr.   Die Listertalsperre Die Listertalsperre ist quasi die kleine Schwester der bekannteren Biggetalsperre. Bereits 1912 wurde die Lister und weitere Zuflüsse mittels Staumauer aufgestaut. Die Biggetalsperre folgte erst viele Jahre später, nämlich 1965. In diesem Zuge wurde die Listertalsperre zu einem der 5 Vorbecken der Bigge, welche die lichte Seite der Listerstaumauer zu zwei Dritteln eindeckt.   Der entstandene See ist für die Freizeitnutzung freigegeben und es gibt 4 ausgewiesene Badestellen. Wassersport (z. B. StandUp Paddling, Tauchen) sind erlaubt. Da die Listertalsperre auch indirekt der Trinkwasserversorgung dient, sind motor- und auch elektromotorgetriebene Boote tabu.Camping SeeblickDas Highlight schlechthin: Der Campingplatz liegt direkt gegenüber einer der 4 öffentlichen Badestellen. Man muss lediglich die Straße überqueren, und schon kann man sich ins erfrischende Nass stürzen. Da die Badestelle nicht zum Campingplatz gehört, sondern der Kommune, muss man hier an heissen Wochenenden schon mal mit etwas mehr Besucher rechnen. Ob man sich nun seine Decke an den Strand legt oder lieber nicht, bleibt jedem selbst überlassen - wir haben (auch im Hinblick auf Corona) darauf verzichtet, und sind nach dem Baden wieder zu unserem Wohnmobil zurück gegangen. Unser Vorteil: Im Kühlschrank warteten gekühlte Getränke und vor dem WoMo ein schattiges Plätzchen 😉Der Campingplatz selbst ist terrassenförmig an den Berg geschmiegt. Es gibt rund 90 Dauercampingplätze und 30 touristische Plätze direkt am Eingang des Platzes und somit in nächster Nähe zur Badestelle.Ein kleiner Nachteil mag sein, dass man damit auch in der Nähe der Straße ist, die vor allem (wegen der malerischen Lage) am Wochenende von Ausflüglern und Motorradfahrern stark genutzt wird - uns hat das nicht gestört, und abends nahm der Verkehr auch rapide ab, so dass nachts wirklich Ruhe war und man (die Kühle des Sees genießend) sehr erholsam schlafen konnte. Sanitäre Einrichtungen Seit 12 Jahren führt den Campingplatz das Ehepaar Joerißen. Gleich bei unserer Ankunft wurden wir sehr freundlich empfangen und bekamen einen Schlüssel für die sanitären Anlagen. Die sind nämlich nur mit diesem Schlüssel zugänglich, da sich sonst an den besagten heißen Wochenenden auch schon mal gerne Tagestouristen auf die Toiletten und in die Duschen "verirren".Vorteil des abgeschlossenen Bereiches ist ganz klar, dass auch tatsächlich nur die Campinggäste die Sanitäreinrichtungen nutzen und entsprechend auch sauber hinterlassen. Es waren ausreichend Duschen und Toiletten vorhanden, die zwar einfach, aber immer picobello sauber waren. Auch eine Spülküche mit 2 Waschbecken war vorhanden, ebenso wie eine Waschmaschine und ein separater Raum für die Entsorgung der Chemietoiletten. Dieser Raum steht überdies bereits auf der Agenda der anstehenden Renovierungsarbeiten, wie mir Herr Joerißen verriet. Ausstattung des CampingplatzesNach und nach werden Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten auf dem Platz durchgeführt. Dazu investiert das Ehepaar jedes Jahr einen festen Betrag."Allerdings wird die Investition dieses Jahr wegen Corona wohl etwas kleiner ausfallen", bedauert Herr Joerißen im Gespräch, "aber wir versuchen so viel wie möglich auch selbst zu machen."So wurde der Spielplatz zum Beispiel vor ein paar Jahren auf die ehemalige Zeltwiese verlegt, da diese schräg im Gelände verläuft und es sich dort nicht so gut im Zelt schlafen ließ. Überdies: auch eine Tischtennisplatte ist vorhanden, sie steht allerdings nicht auf dem Spielplatz, sondern ein kleines Stück höher auf der anderen Seite des Weges.Und der ehemalige Spielplatzbereich gleich rechts neben der Schranke ist nun für das touristische Camping reserviert. Zum Beispiel für Motorradfahrer, die ihr Bike gerne neben das Zelt stellen. Denn ein paar alte Gehwegplatten hat Jörißen absichtlich dort belassen. "So können die Bikes besser abgestellt werden und kippen nicht um!", meint Joerißen.Jeder Stellplatz ist mit Strom versorgt, Wasser gibt es an einer zentral gelegenen Zapfstelle. Wer Wasser und Abwasser unbedingt direkt am Platz benötigt, kann dies per Komfortplatz buchen - dies kostet allerdings 5,- € mehr pro Tag.  Die übrigen, aktuellen Preise erfahrt ihr auf der Webseite des Campingplatzes. EntsorgungsmöglichkeitenWie bereits erwähnt, gibt es die Möglichkeit, im Fäkalraum links neben den Sanitäranlagen die Chemietoiletten zu entleeren. Eine Entsorgungsstelle für Grauwasser gibt es allerdings nicht.Vor der Schranke stehen gelbe Tonnen und Restmüllbehälter. Der Abfall sollte natürlich auch entsprechend getrennt werden! Des Weiteren stehen direkt neben dem Campingplatz in der Windebrucher Straße öffentliche Glas- und Altpapiercontainer bereit.Das leibliche WohlDirekt am Hauptgebäude findet man die Rezeption, die auch zeitgleich ein kleines Kiosk beherbergt, in dem man Getränke und Süßigkeiten und ein paar kleine Snacks wie Pizza erwerben kann. Die nächsten Einkaufsmöglichkeiten (Supermarkt) sind relativ weit entfernt, nämlich in Attendorn in der einen und in Meinerzhagen in der anderen Richtung - mit Lebensmitteln sollte man sich also für ein paar Tage eindecken, bevor man anreist. Oder man besucht das Hotel Fischerheim mit angeschlossenem Restaurant, wenige Meter neben dem Campingplatz. Ein Brötchenservice wird angeboten, wie auch auf anderen Plätzen muss man hier am Tag zuvor bereits seine Bestellung aufgegeben haben. Im Angebot finden sich normale Brötchen, Körnerbrötchen und Croissants.Ein Aufenthaltsraum für Kinder - mit Kicker und Spielen - ist im Hauptgebäude direkt über den sanitären Anlagen vorhanden, darf aber aufgrund der aktuellen Corona-Lage nicht geöffnet werden. Aufgrund der Hitze während unseres Aufenthaltes waren wir aber auch nicht darauf angewiesen, so dass die Kinder sich entweder im Wasser oder auf dem Spielplatz aufhielten. FazitWir haben 5 wunderschöne Tage auf dem Campingplatz Seeblick verlebt und die Freundlichkeit der Gastgeber schätzen gelernt. Der Platz ist einfach, aber sauber - was für uns immer das Wichtigste ist. Kinder kommen hier voll auf ihre Kosten, vor allem, wenn sie das kühle Nass lieben und gerne Wassersport betreiben. Bargeld sollte man dabei haben, da zwar die Kosten für den Stellplatz  bargeldlos bezahlt werden können, aber im Kiosk bar bezahlt werden muss (und der nächste Geldautomat weit entfernt ist).KontaktdatenCamping SeeblickSeeuferstr. 258540 Meinerzhagen-WindebruchTel.: 02358 - 381Email: info@campingplatz-seeblick.comWeb: www.campingplatz-seeblick.com Dir gefällt mein Blog? Dann folge mir doch...

Camping und Wandern verbinden – Tipps und Hinweise
© schauhi / Pixabay.comFans des Campings haben einen großen Vorteil gegenüber Bewohnern eines Hotels oder einer Ferienwohnung – die Flexibilität. Diese ermöglicht es, in kurzer Zeit relativ viele Ziele anzusteuern. Wer zusätzlich noch gerne die Wanderschuhe schnürt, wird dies besonders zu schätzen wissen.Wir schauen uns einmal genauer an, wo man diesen Vorteil gut ausnutzen kann, um zwei schöne Dinge des Urlaubes miteinander zu verbinden. Auch sind dabei einige Dinge zu beachten, wenn es sich um ein möglichst nachhaltiges Erlebnis handeln soll.  Kilometer an der Küste sammeln Ein Urlaub an der Küste hat mehrere positive Aspekte. Zum einen gibt es die Gelegenheit, sich mit einem Bad im Meer zu erfrischen. Außerdem lädt die Weite der Strände dazu ein, lange Spaziergänge und Wanderungen durch die Dünen zu machen.Darüber hinaus gibt dies auch die Chance, seinen Hund mit in den Urlaub zu nehmen, der die unbegrenzte Weite der Küste ebenfalls für seinen Auslauf zu nutzen weiß. Wer das Glück hat, ein gutes Ferienhaus mit Hund gefunden zu haben, wird am Ende des Urlaubs sicherlich davon schwärmen. Aber auch das Camping in Küstennähe hat seinen Reiz, da viele Orte mit dem eigenen Wohnwagen erkundet werden können.  Die Mittelgebirge Deutschlands nutzen © Hermann / Pixabay.com Deutschland ist reich an Mittelgebirgen. Egal, ob Schwarzwald, Taunus, Thüringer Wald oder andere schöne Orte – überall lassen sich jede Menge Wanderrouten ausfindig machen. Auch hier gilt wie schon beim Meeresurlaub, dass das Camping eine besonders mobile Form des Urlaubs darstellt. Man muss sich nicht zwingend auf einen einzelnen Ort festlegen, sondern kann mehrere Ziele innerhalb des gleichen Urlaubs ansteuern. Viele Regionen ermöglichen es praktischerweise auch, sein mobiles Heim direkt an traumhaften Orten abzustellen. Eine strukturierte Planung im Vorfeld ist natürlich dennoch ratsam, um keine negativen Überraschungen zu Beginn der Reise erleben zu müssen.  Auf eine saubere Umwelt achten Um die Schönheit der Natur nicht zu gefährden, ist es uns ein Anliegen in diesem Atemzug auch auf die besondere Verantwortung hinzuweisen, die jeder Camper trägt. Tiere und Pflanzen werden es uns danken, wenn wir unseren Müll nicht einfach herumliegen lassen.Möglichkeiten, plastikfrei einzukaufen stehen mittlerweile problemlos zur Verfügung. Sollte man während der Wandertour selbst Müll entdecken, ist es im Sinne der Natur, wenn man ihn schnell entsorgt.Ähnliches gilt für das Abwasser, das während des Urlaubs zwangsläufig anfällt. Dieses sollte nicht einfach ohne weites nachdenken entsorgt werden. Daher ist es nötig, sich im Vorfeld zu informieren, wo die Tanks in der jeweiligen Region entleert werden können. Bekanntermaßen wandert es sich am Ende des Tages mit einem guten Gewissen auch leichter.  Über die Routen informieren Gerade wenn wir uns in Regionen befinden, in denen wir uns nicht auskennen, ist es wichtig, im Vorfeld Informationen über die Gegend einzuholen. Im digitalen Zeitalter ist dies zum Glück deutlich leichter und es braucht in der Regel keine überdimensionierten Landkarten mehr, um sich zurechtzufinden.Dennoch gestaltet es sich als hilfreich, wenn man auf ausgeschilderten Wegen bleibt und keine wilden Erkundungstouren macht. Unter dem Strich wollen wir alle die Schönheit der Natur genießen und uns nicht unnötig in Gefahr begeben. Damit lässt sich dann auch mit einem Lächeln auf den Wanderurlaub mit dem Camper zurückblicken. Dir gefällt mein Blog? Dann folge mir doch...

Camper sind glückliche Menschen
© StockSnap / Pixabay.com Wer über einen Campingplatz spaziert, sieht überall nur strahlende Gesichter. Die Menschen sitzen vor ihren Wohnwagen oder Zelten beisammen, genießen die Sonne oder den Nachmittagskaffee. Sie spielen oder toben mit den Kindern und Hunden. Camper sind einfach glückliche Menschen.Wie viel glücklicher müssen sie sein, wenn sie Campingurlaub in dem Land mit den ohnehin weltweit glücklichsten Menschen machen, in Dänemark.  Aktiv in einzigartiger Natur Der Campingplatz und Erlebnispark Feddet liegt im Süden der Insel Seeland und wurde 2020 als bester Campingplatz ausgezeichnet. Der familienfreundliche Campingplatz in Dänemark ist umgeben von einer einzigartigen Natur und liegt nur eine knappe Autostunde von der Landeshauptstadt Kopenhagen entfernt. Die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sind nahezu grenzenlos.Neben zahlreichen Wassersportaktivitäten bietet der Erlebnispark ein buntes Programm für alle Altersgruppen. Dazu verfügt die Halbinsel Feddet über ausgedehnte Wege zum Wandern und Radfahren.  Camping ist gesund Auch Ruhe und Erholung kommen nicht zu kurz. Denn Campingurlauber sehnen sich nach Entschleunigung, wie sie nur der Aufenthalt in der Natur bietet. Tatsächlich haben Studien inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass Campingurlaub gesund ist. Die fremde Umgebung lenkt von den Alltagssorgen ab, das vertraute Kopfkissen hat man aber dabei. Es gibt also keine Anpassungsphase.Während des gesamten Urlaubs befindet man sich an der frischen Luft und ist ständig unterwegs. Der Weg zum Einkaufen, zu den Duschen oder an den Strand, hier kommen über den Tag verteilt einige Kilometer Fußweg zusammen. Außerdem will man die nähere und weitere Umgebung erkunden. Für mehr Bewegung ist damit gesorgt.Das macht müde und garantiert einen erholsamen Schlaf, vorausgesetzt man hat die Ohrstöpsel nicht vergessen. Schließlich ist das Zelt keine Wand und die Unterhaltung im Nachbarzelt findet ungehindert Gehör so weit die Schallwellen eben reichen. Die erhöhte Geräuschkulisse ist aber nicht weiter schlimm.Camper sind sehr kommunikativ. Man kommt schneller ins Gespräch und lädt sich gegenseitig zu Kaffee und Kuchen oder einen fröhlichen Grillabend ein. Soziale Kontakte tragen ebenfalls zur Gesundheit bei. Sie schützen vor Depression und helfen dabei, Stress zu bewältigen.  Qualität ist Trumpf © Ben_Frieden / Pixabay.comDurch den dauernden Aufenthalt in der freien Natur verbessert sich unter anderem auch der Tag-Nacht-Rhythmus und das hat Einfluss auf die Qualität des Schlafs. Am Morgen wacht man ausgeruht und putzmunter auf. Wiederum vorausgesetzt, dass die Luftmatratze die Luft bis Sonnenaufgang hält oder der Schlafplatz in Wohnmobil oder Wohnwagen nicht zu spartanisch ist. Bei der Auswahl der Luftmatratze sollte man auf Material, Größe und Aufteilung der Luftkammern achten.Im Wohnmobil werden meist die Polster der Sitzecke zum Schlafplatz umgebaut. Hier ist die Qualität und Festigkeit der Polster ausschlaggebend für einen guten Schlaf. Umwelt und Natur schützen Wie zu Hause fällt auch beim Kochen auf dem Campingplatz Müll an: Plastik, Papier, Dosen, Glas – egal worin die Lebensmittel gekauft und aufbewahrt werden.Wer in der freien Natur Urlaub macht, sollte die allgemeinen Umweltschutzregeln beachten und an Nachhaltigkeit denken. Viele Campingplätze legen inzwischen großen Wert auf einen schonenden Umgang mit den Ressourcen. Dem sollte auch der Camper Rechnung tragen, indem er zum Beispiel kein Wasser verschwendet. Beim Einkaufen setzt man auf regionale, möglichst unverpackte Produkte und Müll gehört grundsätzlich in die Tonne, nicht zwischen die Büsche. Dir gefällt mein Blog? Dann folge mir doch...

Sommer in allen Facetten: Urlaub in Innsbruck
Und, wohin führt dich deine Reise diesen Sommer? Wer sich zwischen Wasser und Berge nicht entscheiden kann, ist gut aufgehoben im Alpenraum, denn dort gibt es ja neben der namensgebenden Alpen auch jede Menge Wasser - in Form von traumhaften Seen. © Julie-Kolibrie / Pixabay.comweiterlesen

Zecken: Das hilft gegen die kleinen Blutsauger
© Erik_Karits / Pixabay.comWer einen großen Teil seiner Freizeit an der frischen Luft verbringt - sei es im Camping, im Garten oder bei einem Spaziergang durch Wald und Feld - wird jedes Jahr aufs Neue mit den kleinen, blutsaugenden und manchmal auch krankheitsübertragenden Insekten konfrontiert: Zecken. Was kann man tun, um von den Plagegeistern möglichst gar nicht erst befallen zu werden - und was, wenn es dann doch passiert ist?Diese Krankheiten können durch Zecken übertragen werdenDie Zecken gehören zur Familie der Spinnentiere - was an den acht Beinen gut zu erkennen ist -, noch genauer zur Untergruppe der Milben. Sie gelten als Parasiten, da sie sich vom Blut des Wirts ernähren. Als Wirt kommen für die Zecke vor allem Wirbeltiere in Frage, also auch der Mensch. Der Blutverlust ist dabei minimal und für den Wirt eigentlich nicht gefährlich. Aber: Zecken können mit ihrem Stich Krankheitserreger aus ihrem Speichel oder ihrem Darminhalt auf den Wirt übertragen.Zu den durch Zecken übertragbaren Krankheiten zählen vor allem Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Borreliose macht sich oft mit grippeähnlichen Symptomen und der sogenannten Wanderröte - meist rund um die Einstichstelle, aber auch an anderen Körperstellen - bemerkbar. Allerdings kann der Zeckenstich schon Wochen her sein, deshalb ist es nicht verkehrt, sich die Stichstelle zu notieren und über längere Zeit zu beobachten. Borreliose kann gut mit Antiobiotika behandelt werden - schließlich sind Bakterien die Auslöser dieser Krankheit. Eine Impfung gegen Borreliose gibt es hingegen nicht!FSME dagegen ist eine Virus-Krankheit, und wie das so mit Viren ist, ist die ursächliche Behandlung nicht möglich. Hier werden lediglich die Symptome behandelt, welche im ersten Stadium neben Fieber auch Kopf- und Gliederschmerzen sind. Oft ist die Krankheit damit überwunden, allerdings kann in einem zweiten Stadium das zentrale Nervensystem befallen werden. Symptome sind starke Kopf- und Gliederschmerzen, steifer Nacken, hohes Fieber. Schwere Verläufe können auch in Gehirn- und Rückenmarkentzündungen enden, mit Symptomen wie Sprach- und Schluckbeschwerden, Bewusstseinsstörungen, Hirnhautentzündung bis hin zu Lähmungen. Im Gegensatz zur Borreliose kann man allerdings einer FSME mittels Impfung vorbeugen!Zeckenstich vorbeugenSowohl Borreliose als auch FSME sind also Krankheiten, die man sich am besten vom Leib hält. Oberste Prämisse ist es also, am besten erst gar nicht von einer Zecke gestochen zu werden - und wenn sie doch zugeschlagen hat, diese möglichst schnell und möglichst sicher zu entfernen.Es ist eine irrige Annahme, dass Zecken sich von Bäumen herunterfallen lassen. Zecken halten sich mit Vorliebe im hohen Gras oder in der Streu des Waldes auf und warten dort gedulgig auf einen passenden Wirt. Man kann diese bevorzugten Orte also meiden oder zumindest mit passender Kleidung betreten. Effektiv sind langärmelige Shirts mit geschlossenem Kragen, lange Hosen und möglichst geschlossene Schuhe.Die Socken sollte man über den Hosenbeinsaum ziehen. Außerdem sollte die Kleidung möglichst hell sein, weil man auf heller Kleidung Zecken leichter sehen und somit rasch entfernen kann.Trotzdem muss man natürlich bei der Heimkehr den Körper nach Zecken absuchen. Mit Glück haben sie sich aber - durch den erschwerten Zugang zur Haut durch die entsprechende Kleidung - aber noch nicht festgebissen und man kann sie einfach absammeln. Lifehack: Eine Fussel-Kleberolle oder Paketband, welches man sich mit der Klebeseite nach außen um die Hand wickelt, kann helfen, auch kleinste Zecken wirksam aufzugabeln.Weitere Lifehacks zum Thema Camping & Outdoor findest du übrigens in unserem Buch. 😉    Vorbeugend können auch Insekten-Abwehrmittel zum Einsatz kommen. Diese Mittel enthalten Wirkstoff wie DEET (Diethyltoluamid), Icaridin oder PMD, sind mehr oder weniger effektiv in der Vertreibung von Zecken. Stiftung Warentest hat hier verschiedene Mittel getestet. Alle Wirkstoffe haben Nebenwirkungen - von Hautreizungen bis zu allergischen Reaktionen. Die Entscheidung für oder gegen den chemischen Cocktail auf der Haut ist dabei aber jedem selbst überlassen.Dabei kommt es sicherlich auch darauf an, ob man sich in einem Gebiet befindet, welches für die Übertragung von Erregern durch Zecken als risikobehaftet eingestuft wurde oder nicht. Eine tolle Übersicht über Risikogebiete in Deutschland bietet die Seite zecken.de.Zecken entfernen - so geht's am bestenSchon alleine wegen unserer Katze hatten wir immer eine Zeckenzange im Haus. Mit dieser wird - ganz "zangenlike" - die Zecke gepackt und herausgezogen. Leider hat dies meistens nur bei schon relativ großen, sprich vollgesaugten Zecken geklappt. Je kleiner die Zecke wurde, desto schwieriger war es, sie mit der Zeckenzange überhaupt zu packen zu bekommen.Nun, unsere Katze lebt nicht mehr, jetzt ist es unser Sohn, der liebend gerne mit seinen Freunden im Wald spielt und trotz aller oben beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen immer mal wieder eine Zecke anschleppt. Und weil wir ihn danach regelmäßig absuchen, sind die Zecken auch sehr klein. Trauriges "Highlight" war eine winzige Zecke direkt am oberen Augenlid 😧 Da war ich sehr froh, dass ich vor geraumer Zeit von meinem Bekannten Marc, Inhaber des Onlineshops deinefellnase.de*, die 3ix® Zeckenschlinge in die Hand gedrückt bekommen habe (da ich sie geschenkt bekommen habe, markiere ich dies hier vorsichtshalber als Werbung - ist es aber eigentlich nicht, weil Marc diesen Artikel hier nicht in Auftrag gegeben hat...)Mit dieser Zeckenschlinge bekommt man wirklich die allerkleinsten Zecken weg, ohne dass die Zecke gestresst wird (und dabei ihr Sekret "erbricht"). Die 3ix® Zeckenschlinge sieht aus wie ein Stift, aber anstatt einer Schreibmine kommt eine Schlaufe aus der Spitze, wenn man oben auf den Knopf drückt. Diese Schlaufe legt man um die Zecke herum, lässt langsam den Knopf am oberen Ende des Stiftes wieder los und die Schlinge zieht sich zusammen und somit um die Zecke herum. Jetzt kann man die Zecke mit einer kleinen Hebelbewegung und einer Drehung um 360 ° (egal in welche Richtung) ganz einfach aus der Haut ziehen. Bei uns war die Zecke meistens sogar schon in Schritt 2 (der kleinen Hebelbewegung) entfernt. Die Stichstelle sollte man anschließend noch desinfizieren.Dieses Video - zur Verfügung gestellt von deinefellnase.de - veranschaulicht die Handhabung der Zeckenschlinge noch einmal genauer:Wir haben aufgrund unserer guten Erfahrungen nun alle "alten" Zeckenzangen entsorgt und gleich mehrere 3ix® Zeckenschlingen angeschafft. Diese sind nun im Garten, zuhause, im Wohnwagen und im Wohnmobil jederzeit griffbereit deponiert -  und eine weitere begleitet uns im Rucksack bei Tagesausfllügen, Wanderungen und sogar kleinen Spaziergängen. Wir verdienen mit unserer Empfehlung überdies kein Geld - und hoffen, euch so erst recht überzeugen zu können. Schaut einfach mal rein bei deinefellnase.deDir gefällt mein Blog? Dann folge mir doch...

Petition: Camping als autarke Urlaubsform
© JanBaby / Pixabay.com Die Corona-Pandemie hat uns bisher bereits viel abverlangt und wird uns sicherlich auch noch eine ganze Weile in Atem halten. Doch ist Camping im Hinblick auf diese Pandemie anders zu betrachten als andere Urlaubsformen?Wir denken ja, denn anders als bei der Anreise in einem Massen-Transport (wie zum Beispiel per Flugzeug) reisen die Menschen hier in der Regel individuell in ihrem eigenen Fahrzeug an und übernachten auch in ihrem eigenen Heim - wie auch immer dieses aussehen mag. Auch gegessen und gekocht kann in den eigenen vier (mobilen) Wänden, man ist nicht auf eine externe Verpflegung angewiesen (auch, wenn es sicherlich schön wäre, im Urlaub auch mal ein Restaurant besuchen zu können). In sofern unterscheidet sich unserer Meinung nach die Urlaubsform nicht wirklich von der Übernachtung in einem Ferienhaus, in dem man ebenfalls autark sein kann.Mit entsprechenden Hygiene-Konzepten sind unserer Meinung nach auch die Campingplätze wieder betreibbar - das letzte Jahr hat gezeigt, dass vor allem die Campingplatzbetreiber auch Einbußen hingenommen haben, indem sie zum Beispiel weniger Plätze vermietet haben als möglich, um die Abstände wahren zu können. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Pandemie ist hierfür natürlich Grundvoraussetzung.Petition von FREEONTOURGerne unterstützen wir daher die folgende Petition, die von FREEONTOUR ins Leben gerufen wurde: Hier noch der direkte Link, falls das Snippet oben nicht funktionieren sollte:https://www.openpetition.de/petition/online/camping-als-autarke-urlaubsform-differenziert-betrachten-camping-und-wohnmobilstellplaetze-oeffnen Wir würden uns freuen, auf diesem Wege auch euch dazu zu bewegen, die Petition mit eurer Unterschrift zu unterstützen. Vielen Dank dafür bereits im Voraus!Dir gefällt mein Blog? Dann folge mir doch...

Camping-Gasgrills machen deinen nächsten Campingtrip zum kulinarischen Highlight
 Für viele Menschen ist Camping der Inbegriff von Freiheit. Allein in der Natur oder gemeinsam mit anderen auf einem Campingplatz kommt für viele erst beim Camping so richtiges Urlaubsfeeling auf. Egal, ob man es dabei lieber leichter angeht und nur mit Zelt und Schlafsack bewaffnet aufbricht oder es lieber etwas luxuriöser im Wohnmobil mag. Das Ziel ist immer das gleiche: Raus aus der Stadt und rein in die Freiheit. Allerhand Gadgets sollen dabei das Campingleben einfacher und komfortabler machen. Ein großartiges Zubehör für jeden Campingtrip ist ein Camping-Gasgrill. Mit ihm können auch mit einfachsten Mitteln anspruchsvolle Speisen zubereitet und in bester Camping-Atmosphäre genossen werden. Wir haben zusammengestellt, warum ein Camping-Gasgrill das nächste must have Camping-Gadget ist.  Camping-Gasgrills: kompakt, unkompliziert und sicherVor allem für die Camper, die die Strecken zwischen den einzelnen Campingplätzen zu Fuß zurücklegen, zählt jedes Gramm an zusätzlichem Gewicht. Die Rucksäcke sind meist schon zum Bersten gefüllt und jeder weitere Artikel will gut überlegt sein. Ein Gasgrill für den Campingplatz ist genau auf diese Bedürfnisse zugeschnitten und aus extra leichten Materialen gefertigt. Zudem lassen sich die meisten Modelle fast vollständig auseinanderbauen und sind so einfacher zu verstauen. Lediglich die Gaskartusche muss Platz finden, doch auch sie wird minimal gehalten und ist für den Betrieb des Campingkochers meist sowieso schon mit dabei. Am Campingplatz angekommen muss der Camping-Gasgrill nur noch zusammengesteckt und die Gaskartusche angeschlossen werden. Dies dauert keine zwei Minuten und anschließend ist der Grill sofort einsatzbereit. Anders als bei Holzkohlegrills braucht der Gasgrill keine lange Zeit zum Vorheizen, sondern es ganz sofort mit dem Auflegen und der Zubereitung der Speisen begonnen werden. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn sich nach einer langen Wanderung bereits der große Hunger eingestellt hat. Gasgrills funktionieren unabhängig vom Wetter und können außer bei Starkregen immer zum Grillen verwendet werden, anders als zum Beispiel ein Holkohlegrill oder ein Lagerfeuer. Die Zubereitung der Speisen ist sicher und kann dank der gleichbleibenden Temperatur des Grills äußerst präzise erfolgen. Egal ob ein hochwertiges Steak, leckeres gegrilltes Gemüse, frischer Fisch oder aromatischer Grillkäse, mit einem Campinggrill muss niemand während eines Camping-Abenteuers auf seine Lieblings-Grillspeisen verzichten. Nach der Zubereitung kann der Gasgrill sicher und zuverlässig durch das Abdrehen der Gaszufuhr gelöscht werden. Ist das Ventil einmal geschlossen, ist keine Flammbildung mehr möglich und es gibt keine weitere Brandgefahr. Nach der Nutzung des Camping-Gasgrills muss lediglich der Rost abgewischt und die vom Fett bespritzen Einzelteile einmal gereinigt werden. Danach den Gasgrill einfach wieder auseinanderbauen, verstauen und schon bleiben von der Zubereitung keine Überreste, wie zum Beispiel verbrannte Holzkohle, mehr übrig. Es müssen also auch keine lästigen Abfälle entsorgt oder gar wieder mitgenommen werden.Der neue treue Begleiter bei jedem Camping-AbenteuerMit einem Gasgrill für Camping und Wohnmobil können jetzt auch bei Campingtrips leckere Speisen auf dem Grill zubereitet und gesellige Grillabende verbracht werden. Das leckere Aroma gegrillter Speisen, gepaart mit dem Gefühl in der freien Natur oder unter guter Gesellschaft auf dem Campingplatz zu sein, machen jeden Camping-Grillabend zu einem unvergesslichen Ereignis. Dir gefällt mein Blog? Dann folge mir doch...

„WOHNmobil für Klimaschutz e.V.“ pflanzt im Herbst
-Pressemitteilung -  200 Douglasien eigenhändig durch „WOHNmobil für Klimaschutz e.V.“. im Harz gepflanztPflanzaktion an der Deutschen Alleenstraße Corona-bedingt nur in kleinem RahmenPflanzaktion In Nordrhein-Westfalen aktuell noch in Planung. Niedernhausen im Oktober 2020. Der Herbst hält in diesen Tagen deutlich sichtbar in der Natur Einzug. Aber der Verein „WOHNmobil für Klimaschutz e.V.“ hält unbeirrt an allen, den Wald unterstützenden, Pflanzaktionen fest – und das nicht nur durch Spenden, sondern auch mit eigenhändigem Einsatz: Pflanzaktion 09.10.2020 im Harz„Es war ein großartiges Gemeinschaftserlebnis“, kommentierte Albert Märkl die zweite Pflanzaktion des Vereins WOHNmobil für Klimaschutz e.V. 10 Vereinsmitglieder waren mit ihren Wohnmobilen ins Okertal südlich von Goslar gereist und hatten dort am Freitag, den 09.10.2020, gemeinsam mit dem Forstamt Clausthal/NI die vom Verein gespendeten 200 Douglasien mit Spaß und Geschick gepflanzt. Auf der Fläche eines ab-gestorbenen Fichtenwaldes werden die Douglasien gemeinsam mit anderen Baumarten in den kommenden Jahrzehnten zu einem klimarobusten Mischwald heranwachsen.Die Revierförsterin und ihre drei Mitarbeiter brachten die Wohnmobilisten mit VW-Bussen zum Pflanzort auf über 600 m Höhe. Dort erhielten die Helfer eine ausführliche Information über die Lage des Waldes im Harz und eine Einweisung in die anstehende Pflanzarbeit. Dann ging es los. In der einen Hand die Hacke oder den Spaten, in der anderen ein Bündel Baumsetzlinge, so postierten sich die Teilnehmer/innen - aufgeteilt in drei Gruppen - an den von den Forstmitarbeitern markierten Punkten. Jede Gruppe pflanzte von dieser Stelle aus eine ca. 40 m lange Baumreihe, wobei darauf zu achten war, dass der Abstand zwischen den Reihen etwa 2,50 m und der Abstand zwischen den Bäumen ca. 1,40 m beträgt. Dann folgten die nächsten drei Reihen. So ging es weiter, bis alle 200 Bäume in den relativ weichen Waldboden gepflanzt waren.Zur Halbzeit konnten sich die „Jungpflanzer“ mit Harzer Wildbratwurst sowie kalten und warmen Getränken stärken. Revierförsterin Ines und ihre Kollegen hatten für alles gesorgt.Nach rund 3 ½ Stunden war die Arbeit getan. „Wir sind stolz auf unsere 200 Bäume“, freut sich Märkl über die gelungene Aktion. Ein Blick auf die großen Flächen abgestorbener oder kranker Bäume im Harz zeigt den riesigen Bedarf an kluger Wiederaufforstung. Märkl weiter: „Viel-leicht kommen wir ja im übernächsten Jahr wieder in den Harz - zum einen, um nach unseren jungen Douglasien zu sehen und zum anderen, um weitere Bäume zu pflanzen“. Um diesen Plan und möglichst viele solcher Pflanzaktionen in den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands realisieren zu können, braucht der Verein möglichst viele Mitglieder und Förder-mitglieder. Aktuell unterstützen die Reisemobilhersteller Bürstner und Concorde, der Reisemobilhändler BroxCamper und das Reisemobil-Center Rhein-Main-Odenwald und Presse- und PR-Büro Hirtschulz den Verein finanziell als auch bei der Öffentlichkeitsarbeit.Pflanzaktion an der Deutschen AlleenstraßeNoch im Oktober werden die vom Verein gespendeten beiden Robinien (Baum des Jahres 2020) an der Deutschen Alleenstraße im Raum Bad Kreuznach/RP gepflanzt werden. Die ursprünglich vorgesehene Teilnahme von Vereinsmitgliedern musste aufgrund der Corona-Lage leider abgesagt werden. Lediglich Albert Märkl, Initiator von „WOHNmobil für Klimaschutz e.V.“, sowie jeweils ein Vertreter der „Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße e.V.“ und der örtlichen Gemeinde werden bei der Pflanzung anwesend sein und die Aktion fotografisch für die Öffentlichkeit festhalten. Pflanzaktion in NRWOb die im November geplante Pflanzaktion von weiteren 200 Bäumen südlich von Bonn in Anbetracht der Corona-Lage stattfinden kann, ist noch unsicher. Gegebenenfalls muss sie ins neue Jahr 2021 verlegt werden.Falls weitere Vertreter der Branche den Verein unterstützen oder wohlwollend begleiten möchten, können sie sich über die Vereins-Homepage www.wohnmobil-fuer-klimaschutz.de informieren. Dort finden Interessierte auch aktuelle Informationen zu den Vereinsaktivitäten sowie umfassendes Bildmaterial.weiterlesen

Camping 't Hoekje in Westkapelle (NL)
Schon zweimal waren wir auf bereits dem Campingplatz 't Hoekje in Westkapelle - nun wollen wir euch diesen aber auch einmal vorstellen. Dieser Platz liegt im wunderschönen, niederländischen Zeeland, zwischen Domburg im Norden und Zoutelande im Osten, an der westlichsten Spitze der Westerschelde.Der Campingplatz 't Hoekje (übersetzt: "die Ecke") befindet sich am Jossesweg, südöstlich von Westkapelle. Das Schöne: der Platz schmiegt sich direkt an die Düne und somit sind es bis zum Strand nur ein paar Meter über eben diese Düne - näher kann man in Holland nicht am Meer campen. weiterlesen

Wir in der Lokalzeit Bergisches Land vom 25.06.2020
Am 25.06.2020 waren wir in der Lokalzeit Bergisches Land und durften uns, unseren Camper und unser Buch vorstellen. Hier könnt ihr euch das Video ansehen:Dir gefällt mein Blog? Dann folge mir doch...

Unser Buch - endlich im Buchhandel!
In den letzten Monaten war es etwas stiller auf unserem Blog - und das hatte einen guten Grund. Im Spätsommer letzten Jahres kam der Stuttgarter Frechverlag auf uns zu und fragte uns, ob wir vielleicht die Autoren ihres neuen Bandes aus der "Trick 17"-Reihe werden wollten. Es sollte ein Buch rund ums Thema Camping werden, mit den für diese Buchreihe so typischen 222 Lifehacks.weiterlesen

Plastikfrei einkaufen im Campingurlaub
Ist es schon zuhause nicht immer einfach, plastikfrei einzukaufen, hat man dort doch nach einiger Zeit den Bogen raus, wo man welche Sachen verpackungsfrei oder zumindest verpackungsarm einkaufen kann. Im Urlaub ist das schon weitaus schwieriger. Oft ist man froh, wenn sich in direkter Nähe oder sogar direkt auf dem Campingplatz ein kleiner Laden befindet, in dem man den kleinen oder auch größeren Einkauf erledigen kann. Doch meistens ist die Auswahl hier doch eher beschränkt. Ein paar Beispiele aus unserem letzten Holland-Urlaub: Bei den Tomaten hatte man die Wahl zwischen Cocktailtomaten, die in einer festen Plastikschale lagen und nochmals mit einer Plastiktüte umwickelt waren, oder großen Strauchtomaten, die "nur" in einer dünnen Plastikfolie verkauft wurden. Säfte aller Art gab es in dem Laden auf unserem Platz ausschließlich in Einweg-Plastikflaschen. Sämtliche Milchprodukte (Milch, Joghurt, Quark, Pudding, Käse etc.) gab es nur in Plastikbechern oder im Getränkekarton. Glücklich war ich jedoch, als ich Kondensmilch in der Glasflasche (mit Metall-Drehverschluss) gefunden habe. Etwas, das ich bei uns zuhause leider immer noch vermisse. Dort gibt es zwar Kondensmilch in Flaschen, aber jedesmal mit einem Monster-Plastikausgießer dabei. Grundsätzlich habe ich bei jedem Einkauf ein oder zwei eigene Stoffbeutel dabei, damit ich zumindest keine Plastiktasche nehmen muss. Und außerdem nutze ich wie daheim auch meine durchsichtigen Stoff-Gemüsenetze, in denen ich auch morgens die Brötchen im Laden holen kann (anstatt in den bereithängenden Plastiktüten - für die 30 Meter vom Laden bis zum Wohnmobil).Plastikfrei einkaufen im Urlaubsort - ein paar Tipps Es ist also nicht ganz so einfach, auch im Urlaub immer alles plastikfrei einzukaufen. Und da man ja Urlaub hat, will man auch nicht die ganze Zeit mit Recherche verbringen, wo sich welche Einkaufsmöglichkeiten bieten. Ein paar einfache Tipps kann man aber als Leitfaden nutzen: Einkaufen auf WochenmärktenIn fast jedem Urlaubsort gibt es auch Wochenmärkte. Und genauso wie hier sind diese ein nicht ganz so geheimer "Geheimtipp" für ZeroWaste-Einkäufe. Die meisten Obst- und Gemüsesorten bekommt man dort gänzlich ohne Verpackung, wenn man seinen eigenen Einkaufskorb oder seine (Stoff-)Tasche dabei hat. Wo und wann es in deinem Urlaubsort einen Markt gibt, kannst du meistens ganz einfach auf der Webseite deines Urlaubsortes erfahren. Einkaufen in HoflädenGerade in ländlichen Gegenden mit viel Landwirtschaft vertreiben die Bauern ihre Produkte direkt ab Hof in kleinen Hofläden. Hier bekommst du ganz frische, regionale Produkte - von Obst und Gemüse über Fleisch, Käse oder Milchprodukte ist hier alles zu finden. Oft haben diese Hofläden auch kleine Gastronomien dabei, in der es leckere, selbstgebackene Kuchen gibt oder - wie wir in Holland einmal entdecken durften - eine Eisdiele mit Eis aus Schafsmilch. Köstlich! Hofläden in der Nähe kannst du meistens ganz leicht finden, in dem du einfach bei Google Maps auf der Karte in der Nähe schaust oder "Hofladen" oder "Bauernladen" in die Suchzeile eingibst. Manchmal findest du auch Infos zu solchen Läden auf der Homepage des Urlaubsortes. Einkaufen in SpezialgeschäftenDamit meine ich nicht Feinkostläden, sondern kleine, spezialisierte, inhabergeführte Geschäfte wie Metzgereien oder Obstläden. Hier kann man sich oft auch seine Ware direkt in mitgebrachte Dosen geben lassen, was gerade bei Fleisch- und Wurstwaren ein Vorteil gegenüber der abgepackten Ware im normalen Supermarkt ist. Plastikflaschen vermeidenPlastikflaschen waren mit das erste, was ich aus unserem Camper verbannt habe. Wir trinken Wasser aus dem Wasserhahn, auch im Urlaub. Zum Aufsprudeln haben wir unseren Wassersprudler dabei. Fertig. Kein Wasserschleppen, weder in Plastik- noch in Glasflaschen. Und gekühlt ist das Wasser praktischerweise auch immer, denn aus dem Wasserhahn kommt es immer schon sehr kühl heraus.Wenn es mal Saft sein soll, schaue ich, dass dieser möglichst in Glasflaschen gekauft wird. Nur, wenn ich keinen Saft im Glas bekomme, gibt es auch mal ausnahmsweise Saft aus der Plastikflasche.Wein gibt es ja meistens eh in der Glasflasche und auch Bier gibt es fast überall in Glas. Oder in Dosen. Die sind zwar plastikfrei, aber letzten Endes auch Abfall, weshalb die Flaschen erste Wahl sein sollten.Milch ist da schon ein schwierigeres Thema. Wenn man Glück hat, hat der Supermarkt am Urlaubsort Milch in Glasflaschen oder in der Nähe gibt es einen Milchbauern, bei dem man - vielleicht verbunden mit einem Abendspaziergang oder einer kleinen Fahrradtour - sich Milch in mitgebrachte Flaschen abfüllen kann.  Stolperfallen beim (plastikfreien) Einkaufen Wie auch zuhause gibt es immer wieder Stolperfallen, in die man tappt und sich für den nächsten Einkauf merken sollte. So geschehen vor ein paar Tagen, als ich an der Fischbude am Strand extra einen "Lekkerbek im Brötchen" bestellt hatte, damit ich keine Plastikschale brauche. Als unsere Bestellung fertig war, kam mein Mann mit Tablett aus der Fischbude - darauf die fischgefüllten Brötchen, die in einer Plastikschale lagen 😢. Tja, vielleicht hätte ich vorher ein paar Minuten beobachten sollen, was die anderen Leute bestellen und wie dies verpackt ist. Vielleicht hätte ich dann direkt bei der Bestellung dabei gesagt, dass ich auf die Plastikschale verzichten möchte.  Grundsätzlich sind nämlich die meisten Geschäfte sehr aufgeschlossen, wenn man mit einer solchen Bitte auf sie zukommt. So kann man sich zum Beispiel auch Pommes anstatt in eine Papp- oder Plastikschale direkt in eine eigene Dose füllen lassen - das haben wir schon mehrmals gemacht und sind bisher noch nie auf Ablehnung gestossen.  Gerade in Strandnähe gibt es viele Billigläden, die mit bunten Sandspielzeug Kinderaugen aufleuchten lassen - meistens alles schön bunt und aus Plastik, das mit viel Glück gerade den einen Urlaub überlebt. Hier sollte man nicht in die Falle tappen, das ganze Sandspielzeug-Set zu kaufen, sondern vielleicht ein paar Euro mehr zu investieren und statt der billigen Sandschaufel in eine gute Grabeschaufel aus Metall zu investieren. Die hält nämlich meistens mehrere Jahre.Wenn sich der Müll nicht vermeiden lässt oder einen unvorbereitet der Heißhunger auf eine "Pommes spezial" überkommt - soll man dann darauf verzichten? Ich denke, das muss jeder selbst entscheiden. Aber falls man dann doch den Abfall produziert hat, muss dieser auf jeden Fall anständig entsorgt werden. Das sollte das Mindeste sein. Also in den nächsten Mülleimer entsorgen oder - falls keiner in der Nähe zu finden ist - einpacken und später entsorgen. Dir gefällt mein Blog? Dann folge mir doch...

Nachhaltiges und plastikfreies Geschirr für's Camping
Seit Jahren benutzen wir im Wohnwagen Melamin-Geschirr. Weil dieser Kunststoff leicht und unzerbrechlich ist. Und bis vor wenigen Jahren habe ich die Nutzung auch nie in Frage gestellt. Campinggeschirr war nunmal aus Melamin. Punkt.Doch seitdem sich mehr und mehr Kratzer auf den Tellern befinden, frage ich mich schon, ob sich dort nicht auch mit der Zeit Stoffe lösen, die ich dann mit dem Essen aufnehme. Keine wirklich schöne Vorstellung...😒Als wir dann im Herbst 2019 unser historisches Wohnmobil  (einen Karmann Cheetah, Baujahr 1987) erworben haben und wir dies mit dem kompletten Equipment bestücken mussten, suchte ich bewusst nach plastikfreien Alternativen. Die Attribute waren klar: Robust und unzerbrechlich, trotzdem leicht, gut zu reinigen.Gibt man in die Suchmaschinen den Begriff "Campinggeschirr" ein, erhält man über 2 Millionen Suchergebnisse. "Campinggeschirr plastikfrei" erzielt dagegen gerade mal etwas über 5.000 Ergebnisse.Zuerst fallen mir Campingsets aus Edelstahl ins Auge. Sie entsprechen tatsächlich meinen Anforderungen. Aber so schön ich auch Brotboxen aus Edelstahl schätze und supergerne nutze - als Frühstücksteller gefallen sie mir nicht so wirklich. Deshalb kommt auch noch eine weitere Anforderung dazu: Schön müssen sie aussehen (wobei Schönheit natürlich immer im Auge des Betrachters liegt 😉).Emaille: Leicht, robust und plastikfreiDa fiel mir das alte Milchtöpfchen meiner Oma ein, den ich heute noch benutze (und der gefühlte 50 Jahre alt ist): Ein Emaillebecher! Ein Metallbecher, überzogen mit einer glasartigen Glasur, dadurch leicht, robust, plastikfrei und je nach Glasur und Muster auch sehr ansehnlich! Wie genau so ein Emaillebecher hergestellt wird, könnt ihr euch auf der Seite emaille24.de (*keine bezahlte Werbung!*) ansehen.So ging dann die Suche nach Emaillegeschirr los, ich entschied mich letzten Endes für 2 Sets, jeweils bestehend aus 2 Kaffeetassen, 2 Esstellern und 2 Schalen. 2 Sets, weil wir 3 Leute sind. Mehr Geschirr braucht es nicht. Die Essteller nehmen wir auch fürs Frühstück (wir brauchen keine extra kleinen Teller dafür), die Schalen dienen als Müslischale ebenso wie als Suppenschüssel oder Salatteller. Die Tassen eignen sich außer als Trinkbecher auch sehr gut für Desserts wie zum Beispiel Joghurt oder Pudding.Allerdings muss man sagen, die Kaffeetassen halten den Kaffee durch die dünnere Wand nicht so lange warm wie eine Porzellantasse. Aber länger als eine Melamintasse (wobei es Einbildung sein mag, aber Kaffee aus einer Plastiktasse war mir schon immer ein Graus, weshalb ich im Wohnwagen tatsächlich auch 4 Kaffeetassen aus Porzellan deponiert habe).Das Emaillegeschirr mit dem Campingmotiv drauf habe ich über Amazon* bekommen (ich hatte sie auf meinem Wunschzettel stehen und wurden mir darüber geschenkt). Aber man kann sicherlich auch auf Flohmärkten nach gebrauchten und gut erhaltenen Emailletellern Ausschau halten.Dir gefällt mein Blog? Dann folge mir doch...

Neue Rubrik auf dem Blog: Nachhaltig Campen
© Medi2Go / Pixabay.comDass die Verschmutzung der Meere (und auch der übrigen Umwelt) mit Müll und vor allem mit Plastik ein großes Problem ist, sollte mittlerweile allen bekannt sein. Und auch ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit der Vermeidung von Plastik.Einer der Hauptauslöser war für mich, dass ich seit Ende 2018 bei Foodsharing aktiv bin und mich gegen die unglaubliche Lebensmittelverschwendung einsetze. Und dabei auch immer wieder Lebensmittel rette, die in Plastik eingepackt waren - klassischerweise unter anderem Obst und Gemüse, die aussortiert werden, weil in einer Großpackung zum Beispiel ein Apfel matschig ist (und die 10 anderen Äpfel, die alle noch gut sind, gleich mit aussortiert werden). Dabei bräuchten Äpfel gar keine Plastikverpackung, sondern können ohne Probleme lose verkauft werden... Plastik vermeiden, reduzieren, wieder verwenden oder recycelnMein Fokus liegt dabei vor allem auf der Vermeidung von Plastikverpackungen bzw. Einwegplastik, welches schon nach der Nutzung von wenigen Minuten im Müll landet. Kann es nicht vermieden werden, so bleiben noch die Möglichkeiten, es zumindest zu reduzieren, wieder zu verwenden und letzten Endes möglichst zu recyceln.Obwohl ich durch Foodsharing nie ganz vermeiden kann, dass sich Plastikverpackungen in mein Haus verirren, aber immerhin sorge ich so dafür, dass diese Verpackungen richtig entleert und dann dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden können - so erhöhe ich zumindest ihre Chance auf Wiederverwertung. Mit Inhalt entsorgt, wäre das Schicksal der Verpackung besiegelt: Sie landet in der thermischen Verwertung (Müllverbrennung) und die Rohstoffe, die für ihre Erzeugung nötig waren (vor allem Erdöl) wären für immer verloren.Aber auch das schrittweise Vermeiden von Plastik, welches in Form von Schüsseln, Aufbewahrungsbehältern und technischen Geräten in unserem Leben Platz gefunden hat, gehört dazu.Ich hatte sogar schon ein paar Mal mit dem Gedanken gespielt, einen eigenen Blog über dieses Thema ins Leben zu rufen. Aber es gibt hier schon hervorragende Webseiten, die ich euch an dieser Stelle gerne einmal ans Herz legen möchte:Auf Wastelandrebel.de erzählt Shia von ihrem (fast) müllfreien Leben - ihr Einmachglas mit dem Restmüll eines ganzen Jahres ist inzwischen schon zum Symbol der ZeroWaste-Bewegung geworden!Nadine Schubert bloggt auf besser-leben-ohne-plastik.de von ihrem Weg der Plastikvermeidung - mit tollen Tipps und auch schonungslos über auftretende Probleme.Smarticular.net ist eine tolle Plattform, auf der es wahnsinnig viele Tipps und Tricks zu entdecken gibt - auch Anleitungen zum Selbermachen zum Beispiel von Reinigern oder Kosmetik.Da es also schon so erstklassige Seiten zu dem Thema gibt, werde ich das Ganze mit meiner Leidenschaft für Camping verbinden und es von dieser Seite beleuchten:Nachhaltig CampenUnter diesem Schlagwort werde ich euch von nun an immer wieder Tipps geben, wie man auch im Campingurlaub nachhaltiger leben kann - mit allem, was dazugehört: Plastikvermeidung, Müllreduzierung, Einkaufstipps, Ausstattung etc.Vieles kann man sicherlich aus dem normalen Leben übernehmen, aber im Urlaub steht man doch immer wieder vor neuen Herausforderungen. Zum einen hat man nicht die gewohnten Geschäfte um sich und weiß daher oft nicht, wo man welche Sachen verpackungsfrei oder zumindest verpackungsarm kaufen kann. Zum anderen sind auch oft die Entsorgungsmöglichkeiten nicht die selben wie zuhause. Einen "gelben Sack" sucht man im Ausland vergebens, die Aussortierung von Plastik bzw. Verpackungsmüll ist deshalb oft schwierig bis unmöglich und eine Entsorgung dann meist nur über den Restmüll möglich. Um so wichtiger ist dann allerdings auch wieder die Vermeidung dieser Stoffe, die ansonsten nur in der thermischen Verwertung anstatt im Recyclingkreislauf landen.Ich bin selbst sehr gespannt, wie sich dieses Thema auf meinem Blog entwickeln wird und was ihr dazu zu sagen habt. Ich freue mich auf einen regen Austausch mit euch 😊Dir gefällt mein Blog? Dann folge mir doch...

Angeln beim Camping am See - Warum man es mal versuchen sollte!
- Gastbeitrag -Die Angelrute auswerfen und auf den perfekten Fang warten. In der Zwischenzeit die wundervolle Natur um sich herum genießen. So schön kann das Angeln beim Camping am See sein.Ich persönlich genieße es sehr, Zeit am Wasser zu verbringen und beim Angeln voll und ganz mit der Natur verbunden zu sein. Das Angeln weckt in mir das Gefühl frei zu sein und einfach einmal vom stressigen Alltag abzuschalten.weiterlesen


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