www.hagebau.de

Baukonjunktur-Berichte

Homepage  Xml - Vorschau mit Bildern

Deutschsprachiger Fenstermarkt nur in Deutschland robust - Rettung durch „Funktionsfenster“
In den vergangenen zehn Jahren wuchs der Fenstermarkt nur in Deutschland robust. In Österreich und der Schweiz sank die Nachfrage dagegen um durchschnittlich etwa ein bis zwei Prozentpunkte pro Jahr - das zeigen aktuelle Daten von Branchenradar.com.

Neuer Preisrekord für baureifes Land
Bauland war in Deutschland noch nie so teuer wie 2020. Wie das Stati­sti­sche Bundesamt mitgeteilt hat, kostete im vergangenen Jahr ein Quadratmeter baureifes Land durchschnittlich 199 Euro. 10 Jahre zuvor hatte der Quadratmeterpreis noch bei 130 Euro gelegen.

Ifo-Geschäftsklimaindex insgesamt gesunken - nur nicht am Bau
Die Wirtschaftsstimmung hat sich weiter eingetrübt: Einzig im Bau­haupt­ge­werbe konnte der Index zulegen. Die Bauunternehmer waren etwas zu­frie­dener mit den laufenden Geschäften. Zudem hellten sich ihre Erwartungen merklich auf.

Baupreisindex: Straßenbau 29,1% und Brückenbau 24,1% teurer als 10 Jahre zuvor
Straßen, Tunnel und insbesondere Brücken sind hohen Belastungen aus­ge­setzt, sie müssen daher ständig ausgebessert, instand gesetzt oder - wie aktuell die Salzbachtalbrücke auf der A66 bei Wiesbaden - kurzfristig ge­sprengt und neu ge­baut werden.

Deloitte Property Index 2021: Wohnimmobilienpreise wachsen prozentual zweistellig
Laut der alljährlichen Immobilienstudie „Property Index“ von Deloitte zogen die Wohnimmobilienpreise 2020 in den meisten europäischen Ländern an - zum Teil zweistellig, wie etwa in Deutschland oder den Niederlanden.

Wohnungsbestand: 42,8 Mio. Wohnungen
Ende 2020 gab es in Deutschland 42,8 Mio. Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden - 0,7% bzw. 290.966 Wohnungen mehr als 2019. Im Vergleich zu 2010 erhöhte sich der Wohnungsbestand um 5,7% bzw. 2,3 Mio. Woh­nungen. Somit kamen Ende 2020 auf 1.000 Ein­woh­ner 515 Wohnungen.

Plus 15%: Deutsche Hypo-Immobilienklima setzt Aufschwung fort
Bereits im Mai verbesserte sich die Stimmung unter den rund 1.200 Immobilienexperten im Rahmen des Deutsche Hypo-Immobilienklimas. Diese positive Tendenz setzte sich zum Sommerbeginn im Juni mit der 162. Monatsbefragung fort.

Euroconstruct erwartet kräftigen Aufschwung im europäischen Baugewerbe
Die Erholung der europäischen Bauwirtschaft verläuft schneller als ursprünglich erwartet, so dass ein Großteil der Verluste aus der Corona-Pandemie umgehend wieder aufgeholt sein könnte: Laut neuesten Schätzungen wird das Bauvolumen im Euroconstruct-Raum im Jahr 2021 um 3,8% wachsen.

EY-Hochbaustudie: Baubranche kommt gut durch die Conora-Krise - Wachstumsraten flachen aber ab
2020 konnte die deutsche Hochbaubranche preisbereinigt noch um 1,1% wachsen, 2021 muss jedoch mit Stagnation gerechnet werden. Aber schon für 2022/2023 prognostiziert die Strategieberatung EY Parthenon weiteres Volumenwachstum.

Wachsender Bauüberhang trotz 4,6% mehr Baufertigstellungen von Wohnungen im Jahr 2020
Wie das Statistische Bundesamt jetzt mitgeteilt hat, wurden 2020 in Deutsch­land 306.376 Wohnungen fertiggestellt - das waren 13.374 bzw. 4,6% mehr als 2019. Der 2011 begonnene Anstieg von Bau­fer­tig­stel­lun­gen setzte sich somit weiter fort.

Überdurchschnittlich viele Firmenpleiten trotz Bau-Boom
Trotz hoher Baunachfrage im Pandemie-Jahr 2020 wurden im Bau­ge­wer­be deutschlandweit die meisten Insolvenzanträge gestellt! Dahinter folgen der Handel, das Gastgewerbe sowie die Anbieter von frei­be­ruf­li­chen, wissenschaftlichen und technischen sowie von wirtschaftlichen Dienstleistungen.

52 Hektar mehr Siedlungs- und Verkehrsfläche - von 2016 bis 2019 täglich!
In Deutschland ist die Siedlungs- und Verkehrsfläche im vierjährigen Mittel der Jahre 2016 bis 2019 durchschnittlich um rund 52 ha/Tag ge­wach­sen - dies zeigen aktuelle Berechnungen zum Indikator „Anstieg der Sied­lungs- und Verkehrsfläche“.

Bauindustrie veröffentlicht „Wichtige Baudaten 2020“
In der Reihe der konjunkturellen und statistischen Publikationen der Bauindustrie wurde die Neuausgabe der Karte „Wichtige Baudaten 2020“ veröffentlicht. Diese enthält die wichtigsten Konjunktur- und Struktur-Daten für das Bauhauptgewerbe im Jahr 2020.

1,4% mehr Umsatz im Handwerk im Jahr 2020
Das zulassungspflichtige Handwerk hat 2020 trotz der Corona-Krise einen 1,4% höheren Umsatz als 2019 erzielt. Treibende Kraft waren die Um­satz­stei­ge­rungen im Bauhauptgewerbe und im Ausbaugewerbe - dies teilt Destatis anhand vorläufiger Ergebnisse aus den Umsatz­steuer­vor­an­meldungen mit.

Bauwirtschaft blickt mit verhaltener Zuversicht auf 2021 und erwartet Umsatzplus von rund 1%
„Wir blicken auf ein kompliziertes Jahr 2020 zurück, das uns immerhin noch ein Umsatzwachstum von 2,5% gebracht hat. Allerdings ist das Jahr bei unseren Mitgliedern sehr unterschiedlich verlaufen.“


1 2